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TREBBIN VERLIERT ERSTMALS - AUSGERECHNET IM DERBY

Landesklasse Ost: Beim FSV 63 Luckenwalde II kassieren die Trebbiner überraschend ihre erste Saisonniederlage.

Mit diesem Spielausgang war vor dem Derby zwischen dem FSV 63 Luckenwalde II und dem VfB Trebbin nicht unbedingt zu rechnen. Beim Tabellenzwölften verlor Spitzenreiter Trebbin am Ende durch zwei Standardsituationen erstmals in dieser Saison. Besonders bitter dürfte für den Favoriten außerdem der Umstand sein, dass gute Gelegenheiten, die zwischenzeitliche Führung auszubauen, ausgelassen wurden. Im ersten Durchgang deutete vieles noch auf einen Sieg des VfB hin. Bereits nach 16 Minuten brachte Philipp Lehmann die Gäste nach einem indirekten Freistoß im gegnerischen Strafraum in Führung. Zuvor hatte der Luckenwalder Schlussmann Sandro Soraru den Ball nach einem Rückpass unerlaubterweise aufgenommen. "Da sah man die noch mangelnde Abstimmung", erklärte FSV-Trainer Ronny Karcher, der in der Partie auf einige A-Junioren und zwei Akteure aus der ersten Mannschaft des Vereins zurückgriff. Noch vor dem Seitenwechsel verpasste es Gabor Kovacs, der trotz eines leichten Infekts spielte, die Gästeführung auszubauen.

 

Unter den Augen des Luckenwalder A-Jugend-Coaches Walter Kornmüller erstarkte der Außenseiter in der zweiten Hälfte. "Spielerisch haben sie wenig Akzente gesetzt, dafür waren sie kämpferisch stark", erkannte auch Trebbins Übungsleiter Frank Lange an. Eine Ecke bescherte nach 55 Minuten schließlich den Ausgleich. Aus dem Gewühl heraus traf Jonas Hahlweg zum 1:1. Fast genau eine Viertelstunde später folgte dann der zweite Streich: Edgar Budde köpfte die nächste Ecke in der 69. Minute ein und besorgte dem Außenseiter die 2:1-Führung.

n der zunehmend rassiger werdenden Partie schwächten sich die Trebbiner dann sogar noch selbst. 1:0-Torschütze Philipp Lehmann wurde nach einer Notbremse an Jan Niklas Hasche des Feldes verwiesen. Auch danach gelang es dem Tabellenführer der Landesklasse Ost nicht mehr, die Führung auszubauen. "Luckenwalde hat die Partie in der Gesamtheit verdient gewonnen, weil sie die Zweikämpfe mehr angenommen haben und mehr Siegeswillen gezeigt haben", bilanzierte Lange, der mit seiner Mannschaft noch vier Punkte Vorsprung auf die SG Großziethen hat. Diesem Fazit schloss sich auch Karcher nach dem Spielende an: "Das war eine klasse Mannschaftsleistung, darauf können wir aufbauen."

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