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HARMLOSE LUCKENWALDER SCHEITERN SOGAR VOM PUNKT

Regionalliga Nordost: Luckenwalder unterliegen beim Schlusslicht in Neustrelitz mit 0:2.

Die Luckenwalder Regionalligafußballer vergeben einen Matchball im Kampf gegen den Abstieg. Am Mittwochabend verloren sie beim Schlusslicht TSG Neustrelitz mit 0:2. Damit haben die Residenzstädter weiter theoretische Chancen, die Luckenwalder in der Tabelle einzuholen. „Es bleibt ein Restrisiko“, erklärt FSV-Präsident Dirk Heinze. Zwar müsste dafür in den letzten fünf Punktspielen der Saison alles gegen die Luckenwalder laufen, aber ausgeschlossen werden kann nichts. „Man hat ja schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen“, so Heinze.

Beide TSG-Tore erzielte Solomon Okoronkwo (38., 86.). Für die Platzherren ist es der erste Heimsieg nach 339 Tagen und erst der zweite Saisonerfolg überhaupt. Er könnte wichtig für die Neustrelitzer im Kampf gegen den Abstieg werden. Frust dagegen im Luckenwalder Lager. Dort war man sich der schweren Aufgabe durchaus bewusst, denn die Personalnot ist nach wie vor groß. Marcel Hadel, Pascal Borowski, Steve Müller und Aaron Bogdan fehlten weiter verletzungsbedingt. Auch Quentin Fouley war am Mittwochabend nicht im Kader. Er saß eine Gelbsperre ab. Dennoch rechneten sich die Luckenwalder beim Tabellenletzten Chancen aus.

Daraus wurde jedoch nichts. Zu harmlos agierten die Luckenwalder vor dem TSG-Tor. Ärgerlich ist allerdings das Zustandekommen der Niederlage. Den Knackpunkt des Spiels gab es gut zehn Minuten vor Schluss. Kein einziger gefährlicher Torschuss war bis dahin auf Seiten der Luckenwalder zu registrieren. Ein Foulelfmeter eröffnete ihnen jedoch die Möglichkeit, zumindest einen Punkt aus Neustrelitz mitzunehmen. Doch diese Chance ließen die Luckenwalder kläglich liegen. Kiyan Soltanpuor scheiterte in der 81. Minute an TSG-Schlussmann Felix Junghan, der den schwach geschossenen Strafstoß parierte. „Warum hat nicht Silva den Elfmeter geschossen, immerhin war er am Gründonnerstag zweimal sicher vom Punkt erfolgreich“, fragt sich nicht nur FSV-Präsident Heinze, zumal auch entsprechende Hinweise von der Luckenwalder Bank gekommen waren.

In der Schlussphase kam es dick für die FSV-Fußballer. André Leimbach sah in der 84. Minute nach einem taktischen Foul an der Mittellinie die Gelb-Rote Karte. Zuvor war der Luckenwalder Kapitän bereits von Schiedsrichter Rasmus Jessen aus Berlin verwarnt wurden. Okoronkwo machte mit seinem zweiten Tor in diesem Spiel alles klar für die TSG. Die Luckenwalder können sich bei ihrem Torwart Robert Petereit bedanken, dass sie in den Schlussminuten nicht noch weitere Gegentreffer kassierten.

Das letzte Sonnabend-Heimspiel in dieser Saison bestreitet Fußball-Regionalligist FSV 63 Luckenwalde am 22. April. Zu Gast im Seelenbinder-Stadion ist der Berliner AK. Die Begegnung des 30. Spieltages wird um 13.30 Uhr angepfiffen. Das Hinspiel in Berlin verloren die Luckenwalder nach einer 1:0-Pausenführung noch mit 1:2.

Quelle: Sportbuzzer

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