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GROSSE PERSONALSORGEN BEIM FSV 63 LUCKENWALDE

Regionalliga Nordost: Luckenwalder Kicker beenden Hinrunde in Halberstadt.

„Unsere Personalsituation ist bedrohlich“, sagt Sven Thoß, der Trainer der Luckenwalder Regionalliga-Fußballer. Stark ersatzgeschwächt reist seine Mannschaft am letzten Hinrundenspieltag der Nordoststaffel zum Aufsteiger Germania Halberstadt. Die Partie im dortigen Friedensstadion wird am Freitagabend am 19.30 Uhr angepfiffen.

 

Beim Tabellenschlusslicht Luckenwalde hat sich die Personalsituation in den zurückliegenden Tagen weiter verschärft. Neben Jonas Arnold und Edgar Budde (jeweils 5. Gelbe Karte, gesperrt), den Langzeitverletzten Severin Mihm, Leonel Kadiata und Jonas Schmidt fehlen heute Abend Denys Repetylo und Adnan Hafiz erkrankt. Längerfristig ausfallen wird Clemens Koplin, der sich beim 0:2 gegen Meuselwitz einen Bänderiss zugezogen hatte. Im Training in dieser Woche hat sich zudem Nikolas Tix verletzt. Mit einem Sehnenabriss im Oberschenkel droht ihm ebenfalls eine längere Pause. „Eine endgültige Diagnose steht noch aus“, sagt Thoß. Zu beneiden ist der FSV-Trainer nicht, personelle Alternativen gibt es nicht. „Die Truppe stellt sich am Freitagabend alleine auf“, sagt Thoß. Allen einsatzfähigen FSV-Regionalliga-Kickern bescheinigt er, in dieser Woche einsatzfreudig trainiert zu haben. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf das Zweikampfverhalten und das Umschaltspiel gelegt. „In Halberstadt müssen wir aufpassen, dass wir nicht ausgekontert werden“, erklärt der FSV-Coach, „gerade im Umschaltspiel ist die Elf von Trainer Petersen sehr stark.“ Thoß hatte die Germania im Spiel gegen Fürstenwalde beobachtet.

Der FSV-Trainer hofft, dass es seiner Mannschaft trotz der schwierigen Personalsituation gelingt, den Bock endlich einmal umzustoßen. „Wir brauchen vor der Winterpause ein Erfolgserlebnis“, sagt Thoß. Sein Optimismus resultiert aus der guten Leistung der Luckenwalder Fußballer im Spiel gegen Meuselwitz. „Die beiden unglücklichen Gegentore waren allerdings wieder symptomatisch in unserer Situation“, erklärt Thoß, der kein Freund von Freitagsspielen ist. „Unsere Jungs müssen alle arbeiten gehen. Wenn ich dann sehe, wann wir losfahren müssen, um einigermaßen pünktlich in Halberstadt zu sein, ohne die Verkehrssituation zu kennen, dann ist das für mich keine optimale Spielvorbereitung.“

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