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FSV 63 LUCKENWALDE UNTERLIEGT BEI ACHT-TORE-SPEKTAKEL

Regionalliga Nordost: Luckenwalde erzielt drei Treffer beim FSV Fürstenwalde, muss aber auch fünf Tore hinnehmen.

Am Ende, als das Spektakel auf dem Rasen des schmucken Friesenstadions beendet war, zeigte sich Ingo Nachtigall als fairer Verlierer. „Der Fürstenwalder Sieg war unter dem Strich verdient, daran gibt es nichts zu deuteln“, räumte der Coach des FSV 63 Luckenwalde ein, „wenn man drei Tore schießt, müsste man auswärts eigentlich was mitnehmen. Aber unsere Defensivleistung war dafür zu schwach.“

Unmittelbar zuvor hatte die Luckenwalder Vertretung das Duell in der Fußball-Regionalliga Nordost beim FSV Union Fürstenwalde mit 3:5 verloren. „Es war ein interessantes Spiel für die Zuschauer“, sagte Nachtigall nach dem Acht-Tore-Spektakel am Sonntagnachmittag, „aber nicht für uns als Trainer.“ Nicht ganz alltäglich: Vor wenigen Tagen hatte Union im AOK-Landespokal in Luckenwalde mit 2:1 gewonnen – die Revanche im Ligabetrieb gelang nicht.

​Strafstoß entscheidet die Partie

Vor 436 Zuschauern war der FSV Fürstenwalde durch Kemal Atıcı bereits in der 7. Minute in Führung gegangen. Das Team aus dem Süden des Landkreises Teltow-Fläming konnte allerdings durch Torjäger Daniel Becker wenig später ausgleichen (18.). „Der Treffer hat uns kurzzeitig Auftrieb gegeben, wir hatten sogar optische Vorteile“, befand Luckenwaldes Pressesprecher Fred Krüger, „aber nach dem erneuten Fürstenwalder Führungstor diktierte der Gastgeber dann das Spiel, das muss man so sehen.“ Rico Gladrow hatte die Vertretung aus dem Landkreis Oder-Spree im Duell der „Fußball-Sport-Vereine“ in der 25. Minute erneut in Führung gebracht. Martin Zurawsky erhöhte vom Strafstoßpunkt noch vor dem Halbzeitpfiff auf 3:1 (43.). Im zweiten Durchgang verkürzte Luckenwalde zwar durch André Schiller auf 2:3 (62.), Atici traf aber unmittelbar danach zum 4:2. Noch einmal gelang dem FSV 63 der Anschlusstreffer: Kapitän Marcel Hadel erzielte das 3:4 (67.). Wilfried Siakam-Tchokoten sorgte aber in der 77. Minute mit dem nächsten Strafstoßtreffer für die Entscheidung.

 
Quelle:Sportbuzzer

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